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ENERGIEHEILUNG – Wer heilt eigentlich?

  • Autorenbild: Nika Nunnari
    Nika Nunnari
  • vor 16 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit
ENERGIEHEILUNG – Wer heilt eigentlich?
Woher kommt eigentlich die Kraft, von der wir glauben, dass sie uns heilt?

Die Sehnsucht nach Heilung gehört wahrscheinlich zu den tiefsten Sehnsüchten des Menschen. Wenn Schmerzen bleiben, wenn der Körper erschöpft ist oder seelische Verletzungen uns lange begleiten, wünschen wir uns Veränderung. Wir möchten wieder gesund werden, uns lebendig fühlen und Frieden finden.


Genau deshalb ist es verständlich, dass Menschen nach Wegen suchen, die ihnen Heilung versprechen.


Auch Energieheilung begegnet uns heute in vielen unterschiedlichen Formen. Reiki, Handauflegen, energetische Behandlungen oder spirituelle Reinigungen arbeiten mit der Vorstellung einer universellen oder spirituellen Lebensenergie. Ich selbst kenne diese Welt sehr gut. Reiki hat mich viele Jahre begleitet und auch heute lehre ich Reiki – allerdings aus einer anderen Ausrichtung heraus als früher.


Denn irgendwann wurde für mich eine Frage immer wichtiger:

Wer heilt hier eigentlich?


Ist es der Mensch? Ist es die Methode? Ist es eine Energie? Und wenn wir von einer universellen Lebensenergie sprechen: Wer oder was ist diese Energie eigentlich?

Diese Fragen haben meine Sicht auf Heilung grundlegend verändert.



Warum Energieheilung so viele Menschen anspricht

Hinter der Suche nach Energieheilung steht für mich zunächst nichts, was ich verurteilen möchte. Im Gegenteil: Dahinter steht häufig eine zutiefst menschliche Sehnsucht.

Wir möchten heil sein.


Gerade wenn ein Mensch schon vieles ausprobiert hat und trotzdem keine wirkliche Veränderung erlebt, können energetische Heilmethoden neue Hoffnung schenken. Sie versprechen, nicht nur auf ein sichtbares Symptom zu schauen, sondern den Menschen als Ganzes wahrzunehmen. Darin berühren sie für mich auch etwas Wahres, denn viele Menschen wissen intuitiv, dass wir mehr sind als nur unser Körper und dass Heilung verschiedene Ebenen unseres Lebens berühren kann.


Auch für Menschen, die andere begleiten möchten, können solche Methoden faszinierend sein. Wenn wir einen Menschen leiden sehen, möchten wir helfen. Eine Ausbildung oder Technik gibt uns zunächst das Gefühl, etwas tun zu können.


Und wenn wir dann während einer Behandlung Wärme, Kribbeln, tiefe Ruhe oder andere Veränderungen wahrnehmen, scheint sich zu bestätigen: Hier geschieht etwas.


Doch irgendwann wurde für mich eine weitere Frage wichtig:

Nur weil etwas wirkt, weiß ich dadurch schon, woher es kommt?

Genau deshalb reicht mir heute die Frage „Wirkt es?“ nicht mehr.


Ich möchte wissen: Woher kommt die Kraft? Wem vertraue ich mich dabei an? Welche Rolle nimmt Gott darin ein? Führt mich dieser Weg näher zu Ihm – oder wird die Methode selbst immer wichtiger?

Wo für mich der Irrweg beginnt

Für mich liegt die zentrale Irrlehre der Energieheilung nicht darin, dass Menschen Energie wahrnehmen, mit ihren Händen arbeiten oder während einer Behandlung etwas spüren. Der entscheidende Punkt beginnt für mich dort, wo wir die Kraft von ihrer Quelle trennen.


Wenn Gott der Schöpfer allen Lebens ist, dann kann es für mich keine Lebensenergie geben, deren Ursprung außerhalb von Ihm liegt. Trotzdem sprechen wir in der spirituellen Welt häufig über Energien, Frequenzen, Schwingungen und Heilkräfte, ohne irgendwann noch die Frage nach Gott zu stellen.


Wir lernen Methoden, erhalten Einweihungen, arbeiten mit Symbolen oder bestimmten Werkzeugen und können dabei unbemerkt beginnen zu glauben, dass uns dieses Wissen dazu befähigt, selbst Heilung hervorzubringen.


Auch ich durfte genau diese Vorstellung bei mir hinterfragen.


Ich habe nie wirklich geglaubt, dass ich diejenige bin, die einen Menschen heilt. Trotzdem hatte ich mir die Vorstellung angeeignet, dass bestimmte Techniken mich dazu befähigen würden, Heilung zu bewirken. Ich wollte wissen, wie Heilung funktioniert, habe gelernt, gesucht und mich immer weiter ausgebildet.


Heute sehe ich das anders.


Eine Methode kann für mich ein Werkzeug sein. Meine Hände können Werkzeuge sein. Pflanzen können Werkzeuge sein und auch mein Wissen darf mir dienen. Aber das Werkzeug ist niemals die Quelle.


Für mich ist Gott diese Quelle.


Nicht die Methode, sondern die Quelle

Besonders bei Reiki wurde diese Frage für mich wichtig. Reiki wird häufig als universelle oder spirituelle Lebensenergie beschrieben.


Doch was bedeutet das eigentlich?


Wenn Gott der Schöpfer allen Lebens ist und alles Leben aus Ihm hervorgeht, warum sollte ich dann eine universelle Lebensenergie von Gott trennen?


Genau diese Trennung ergibt für mich heute keinen Sinn mehr.


Deshalb bedeutet meine heutige Ausrichtung auch nicht, dass ich alles ablehne, was ich auf meinem Weg gelernt habe. Vielmehr möchte ich alles an seinen richtigen Platz stellen.


Ich glaube nicht mehr, dass eine Technik einen Menschen zum Heiler macht. Eine Einweihung macht mich nicht zur Quelle und auch ein Symbol oder Stein besitzt für mich nicht aus sich selbst heraus die Kraft, einen Menschen zu heilen.


Die entscheidende Veränderung besteht für mich darin, nicht mehr bei der Methode zu beginnen und anschließend Gott darin zu suchen. Ich beginne bei Gott und lasse mich von Ihm führen.


Mein Weg heute

Heute suche ich Heilung nicht mehr zuerst in einer Methode oder einer von Gott losgelösten Energie. Ich suche Gott.


Ich glaube, dass Er mich kennt, mich liebt und viel besser weiß, was in mir Heilung braucht, als ich es selbst jemals wissen könnte. Er kennt meinen Körper, mein Herz, meine Geschichte und auch die Dinge, deren Ursache ich selbst vielleicht noch gar nicht erkennen kann. Ich muss deshalb nicht ständig nach der nächsten Technik, Einweihung oder Heilmethode suchen, um der Heilung näherzukommen. Ich darf mich direkt an Ihn wenden, mit allem, was mich bewegt.

Genau darin liegt für mich heute eine große Freiheit.


Rückblickend erkenne ich, dass meine Sehnsucht nie wirklich den Methoden galt. Sie galt der Heilung. Ich wollte verstehen, wie Heilung geschieht, wollte helfen können und suchte nach der Kraft, die Veränderung möglich macht.


Heute weiß ich, dass ich diese Kraft nicht von ihrer Quelle trennen möchte.


Ich darf weiterhin meine Hände benutzen, mit Pflanzen arbeiten, mein Wissen einsetzen und die Werkzeuge wertschätzen, die mich auf meinem Weg begleiten. Aber ich möchte niemals vergessen, welchen Platz sie haben: Sie sind Werkzeuge – nicht die Quelle.


Die Methode ist nicht die Quelle. Der Mensch ist nicht die Quelle. Gott ist die Quelle.


Und genau dort beginnt für mich jede Heilung: im Herzen.



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Ich wünsche mir von Herzen, dass dieser Artikel dich nicht dazu bringt, meine Erkenntnisse einfach zu übernehmen, sondern selbst zu forschen, Fragen zu stellen, zu prüfen und Gott persönlich zu suchen.

Denn für mich bleibt am Ende eine ganz einfache Erkenntnis:


Die Methode ist nicht die Quelle.Der Mensch ist nicht die Quelle.Gott ist die Quelle.

Und wenn ich nicht weiß, was geschehen soll, darf ich immer wieder zu einem Satz zurückkehren:

„Gott, Du weißt es und ich vertraue Dir.“



Halte die Hoffnung lebendig, 
dass es Wahrheit wirklich gibt.

Möge Yaya dich auf deinem Weg führen und dir die Weisheit schenken, seine Stimme immer klarer von allen anderen Stimmen zu unterscheiden.




munay sonqo

liebendes Herz & herzliche Grüße


Nika

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