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CHANNELING - Wer spricht da überhaupt?

  • Autorenbild: Nika Nunnari
    Nika Nunnari
  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit
Channeling - Wer spricht da überhaupt?
Wer spricht da überhaupt?

Channeling begegnet uns heute an vielen Orten. Manche suchen Botschaften von Geistführern, andere vertrauen auf ihr höheres Selbst oder hoffen, durch Meditation Antworten aus einer geistigen Welt zu empfangen.


Ich kann gut verstehen, warum Channeling so viele Menschen anspricht.


Auch ich kenne die Sehnsucht nach Führung. Wenn wir nicht wissen, welchen Weg wir gehen sollen, wünschen wir uns jemanden, der den Überblick hat. Wir möchten wissen, dass wir nicht allein sind und hoffen auf Antworten, die uns Sicherheit schenken.


Doch irgendwann begann ich, mir eine andere Frage zu stellen.

Wer spricht da überhaupt?


Diese eine Frage hat mein Leben verändert.


Warum Channeling so anziehend wirkt

Channeling verspricht Orientierung, Führung und Antworten auf die Fragen unseres Lebens. Gerade in Zeiten von Unsicherheit, Verlust oder Veränderung wächst der Wunsch, dass jemand da ist, der den Weg kennt und uns liebevoll begleitet.


Wer möchte nicht glauben, dass es geistige Wesen gibt, die uns Botschaften senden und uns helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen?


Für mich ist diese Sehnsucht nichts Falsches, im Gegenteil, sie zeigt, dass wir für Beziehung geschaffen wurden.


Wir sehnen uns danach, gesehen zu werden. Wir wünschen uns Orientierung, Sicherheit und jemanden, der uns kennt und uns auf unserem Weg begleitet.


Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob wir Führung suchen.

Die entscheidende Frage lautet:

Von wem lassen wir uns führen?


Wo für mich der Irrweg beginnt

Für mich beginnt der Irrweg dort, wo sich die Quelle unserer Führung verändert. Wenn wir beginnen zu glauben, wir müssten uns für eine geistige Welt öffnen, um Antworten zu erhalten, besteht die Gefahr, dass sich unser Vertrauen unmerklich verschiebt.


Die Frage lautet dann nicht mehr:

„Gott, was möchtest du mir zeigen?“

Sondern:

„Welche Botschaft wartet heute auf mich?“

Oder:

„Was sagt mein Geistführer?“


Genau dort durfte ich erkennen, dass Gott mich zu etwas viel Tieferem einlädt: zu einer lebendigen Beziehung mit ihm.


Für Gott muss kein Raum geöffnet werden, denn Er ist bereits gegenwärtig.


Es geht nicht darum, mich für eine geistige Welt zu öffnen, sondern mein Herz immer wieder neu auf ihn auszurichten.



Botschaften oder Beziehung?

Heute glaube ich nicht mehr, dass ich geistige Vermittler brauche, um Gott näherzukommen.


Ich glaube, dass Gott jeden Menschen unmittelbar führen möchte. Nicht durch eine Abhängigkeit von Botschaften, sondern durch eine lebendige Beziehung zu ihm selbst.


Früher dachte ich, Führung bedeute vor allem, Antworten zu bekommen. Heute verstehe ich Führung anders.


Es geht nicht darum, möglichst viele Informationen über den nächsten Schritt zu erhalten. Es geht darum, Gott immer besser kennenzulernen und ihm so sehr zu vertrauen, dass ich den nächsten Schritt auch dann gehen kann, wenn ich den ganzen Weg noch nicht sehe.


Gebet bedeutet für mich deshalb weit mehr, als Antworten zu erhalten. Es ist Beziehung und der Ort, an dem ich Gott mein Herz hinhalte, Ihm zuhöre und mich immer wieder neu auf Ihn ausrichte. Nicht mein Wille soll geschehen, sondern ich wünsche mir, Seinen Willen für mein Leben immer besser zu erkennen. Da beginnt für mich wahre Freiheit und echte Individualität und darin habe ich einen Frieden gefunden, den mir keine Botschaft jemals schenken konnte.


Ich muss nicht mehr alles wissen, auch nicht jede Antwort kennen, sondern darf vertrauen, dass Gott mich führt.


Mein Weg heute

Heute suche ich nicht mehr nach Stimmen aus einer geistigen Welt.


Ich suche Gott.


Ich glaube, dass er mich kennt, mich liebt und mein Herz besser versteht, als ich es selbst jemals könnte. Er kennt meine Vergangenheit, meine Gegenwart und auch den Weg, der vor mir liegt. Ich brauche deshalb keine geistigen Vermittler mehr, um der Wahrheit oder Antworten näherzukommen. Ich darf mich direkt an ihn wenden, mit allem, was mich bewegt.


Genau darin liegt für mich die größte Freiheit.


Rückblickend erkenne ich, dass meine Sehnsucht nie den Botschaften galt.

Sie galt Gott und der Sehnsucht, geführt zu werden, angenommen zu sein und in einer Liebe anzukommen, die mich wirklich trägt.


Heute weiß ich, dass diese Sehnsucht nicht in immer neuen Botschaften ihre Erfüllung findet, sondern in einer lebendigen Beziehung zu meinem Schöpfer.


Und genau dort beginnt für mich jede Heilung genau dort: im Herzen.




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Darin geht es unter anderem um:

  • warum Channeling so viele Menschen anspricht,

  • weshalb die Sehnsucht nach Führung zutiefst menschlich ist,

  • wo für mich der eigentliche Irrweg beginnt,

  • und warum wahre Führung in einer lebendigen Beziehung zu Gott entsteht.




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Ich wünsche mir von Herzen, dass dieser Artikel dich ermutigt, Fragen zu stellen, selbst nach Wahrheit zu suchen und dein Herz immer wieder neu auf Gott auszurichten.


Halte die Hoffnung lebendig, 
dass es Wahrheit wirklich gibt.

Möge Yaya dich auf deinem Weg führen und dir die Weisheit schenken, seine Stimme immer klarer von allen anderen Stimmen zu unterscheiden.




munay sonqo

liebendes Herz & herzliche Grüße


Nika

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